Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Akademie für Aromapflege und Aromatherapie Radebeul
Diese AGB gelten für Seminare und Fortbildungen, individuell vereinbarte Inhouse-Schulungen sowie Einzelberatungen im Rahmen des Duftgesprächs®.
1. Geltungsbereich und Anbieterin
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen
Manuela Blumtritt
Akademie für Aromapflege und Aromatherapie Radebeul
Gauernitzer Straße 16
01445 Radebeul
E-Mail: aromapflege-radebeul@web.de
Telefon: +49 170 4181527
– nachfolgend „Anbieterin“ genannt – und ihren Kundinnen und Kunden beziehungsweise Teilnehmenden über die auf der Website angebotenen Seminare, Fortbildungen, Inhouse-Schulungen und Einzelberatungen.
Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie im Einzelfall ausdrücklich vereinbart wurden. Individuelle Absprachen und konkrete Angebote gehen diesen AGB vor.
2. Vertragsabschluss und Anmeldung
Die Darstellung der Angebote auf der Website stellt noch kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar.
Eine Anmeldung oder Anfrage kann insbesondere per E-Mail oder über die auf der Website angegebenen Kontaktmöglichkeiten erfolgen. Der Vertrag kommt erst zustande, wenn die Anbieterin die Anmeldung, den Termin oder den Auftrag ausdrücklich bestätigt.
Bei Inhouse-Schulungen ergeben sich Leistungsumfang, Termin, Veranstaltungsort, Vergütung und gegebenenfalls weitere Kosten aus dem individuell erstellten Angebot beziehungsweise der Auftragsbestätigung.
Teilnehmende sind verpflichtet, bei der Anmeldung vollständige und zutreffende Angaben zu machen.
3. Leistungen und Durchführung
Art, Inhalt, Umfang, Termin und Ort der jeweiligen Leistung ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung auf der Website, aus der Anmeldebestätigung oder aus dem individuell vereinbarten Angebot.
Die Anbieterin ist berechtigt, organisatorisch notwendige und fachlich vertretbare Änderungen am Ablauf vorzunehmen, sofern der Gesamtcharakter und das wesentliche Ziel der Veranstaltung oder Leistung dadurch nicht grundlegend verändert werden.
Ein Anspruch auf die Durchführung durch bestimmte Gastdozierende oder auf die Verwendung bestimmter Produkte, Marken oder einzelner ätherischer Öle besteht nur, wenn dies ausdrücklich zugesagt wurde.
Bei Präsenzveranstaltungen sind die am Veranstaltungsort geltenden Haus-, Hygiene- und Sicherheitsregeln zu beachten.
4. Teilnahmevoraussetzungen und Eigenverantwortung
Die Teilnehmenden tragen die Verantwortung dafür, die für ein Angebot genannten fachlichen Teilnahmevoraussetzungen zu erfüllen.
Seminare, Fortbildungen und Duftgespräche dienen der Wissensvermittlung, der pflegerischen Fortbildung beziehungsweise der Begleitung des persönlichen Wohlbefindens. Sie ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung, keine Psychotherapie und keine heilkundliche Behandlung.
Bekannte Allergien, Unverträglichkeiten, Schwangerschaft, Atemwegserkrankungen oder andere gesundheitliche Besonderheiten, die für den Kontakt mit ätherischen Ölen relevant sein können, sollen vor praktischen Anwendungen mitgeteilt werden.
Die Umsetzung vermittelter Inhalte in der beruflichen Praxis erfolgt in eigener fachlicher Verantwortung und unter Beachtung der jeweiligen gesetzlichen, institutionellen und berufsbezogenen Vorgaben.
5. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website, in der Anmeldebestätigung oder im individuellen Angebot ausgewiesenen Preise.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist die Vergütung nach Erhalt der Rechnung innerhalb der dort genannten Zahlungsfrist ohne Abzug zu zahlen.
Bei Inhouse-Schulungen können zusätzlich vereinbarte Reise-, Übernachtungs-, Material- oder sonstige Nebenkosten berechnet werden. Solche Kosten werden im Angebot oder vor Vertragsschluss transparent ausgewiesen.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
6. Stornierung durch Teilnehmende bei Seminaren und Fortbildungen
Eine Stornierung soll in Textform, insbesondere per E-Mail, erfolgen.
Bis 28 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn ist eine Stornierung kostenfrei möglich. Bei einer Stornierung 27 bis 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn werden 50 % der vereinbarten Seminargebühr berechnet. Bei einer späteren Stornierung oder bei Nichterscheinen werden 100 % der vereinbarten Seminargebühr berechnet.
Die Benennung einer geeigneten Ersatzperson ist nach vorheriger Abstimmung grundsätzlich möglich. Wird der Platz durch eine Ersatzperson übernommen, entfällt die Stornopauschale insoweit.
Der Kundin oder dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anbieterin kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern bleiben von diesen Stornierungsregelungen unberührt.
7. Absage oder Änderung durch die Anbieterin
Die Anbieterin kann eine Veranstaltung aus wichtigem Grund absagen oder verlegen, insbesondere bei Erkrankung, höherer Gewalt, unvorhersehbaren erheblichen organisatorischen Gründen oder wenn eine für die sinnvolle Durchführung erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird.
Im Fall einer Absage werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren für die abgesagte Leistung erstattet. Alternativ kann im gegenseitigen Einvernehmen eine Umbuchung auf einen Ersatztermin erfolgen.
Weitergehende Ansprüche wegen einer Absage oder Verlegung bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser AGB. Teilnehmenden wird empfohlen, stornierbare Reise- und Übernachtungsleistungen zu buchen.
8. Besondere Bedingungen für Inhouse-Schulungen
Für Inhouse-Schulungen gelten vorrangig die im individuellen Angebot oder in der Auftragsbestätigung vereinbarten Bedingungen.
Die auftraggebende Einrichtung stellt, soweit nicht anders vereinbart, geeignete Räumlichkeiten und die vereinbarte technische Ausstattung zur Verfügung und sorgt dafür, dass die organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung gegeben sind.
Ändert die auftraggebende Einrichtung nach Vertragsschluss den vereinbarten Leistungsumfang, die Teilnehmerzahl, den Veranstaltungsort oder andere wesentliche Rahmenbedingungen, kann eine Anpassung des Angebots und der Vergütung erforderlich sein.
Für die Stornierung einer Inhouse-Schulung gelten die im individuellen Angebot vereinbarten Fristen. Fehlt eine individuelle Regelung, gilt Ziffer 6 entsprechend.
9. Terminabsagen beim Duftgespräch®
Vereinbarte Termine für ein Duftgespräch® können bis 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen kann eine angemessene Ausfallpauschale in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars berechnet werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Der Kundin oder dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.
10. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Seminarunterlagen, Konzepte, Texte, Präsentationen, Arbeitsblätter und sonstige von der Anbieterin bereitgestellte Materialien sind urheberrechtlich geschützt, soweit gesetzlich vorgesehen.
Die Materialien dürfen von Teilnehmenden für eigene persönliche beziehungsweise interne berufliche Zwecke genutzt werden. Eine Vervielfältigung, Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte, entgeltliche Nutzung oder Verwendung für eigene Schulungs- und Unterrichtsangebote ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der Rechteinhaberin beziehungsweise des Rechteinhabers nicht gestattet.
Rechte Dritter, insbesondere an geschützten Methoden, Marken, Texten und Materialien, bleiben unberührt.
11. Foto-, Ton- und Videoaufnahmen
Ton-, Foto- oder Videoaufnahmen während Seminaren und Fortbildungen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung der Anbieterin und unter Wahrung der Persönlichkeitsrechte aller anwesenden Personen zulässig.
Aufnahmen durch die Anbieterin für eigene Öffentlichkeitsarbeit erfolgen nur auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung, soweit eine solche rechtlich erforderlich ist.
12. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Vertragspartei regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
13. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden im Rahmen der Vertragsanbahnung und Vertragsdurchführung nach Maßgabe der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung auf der Website.
14. Verbraucherstreitbeilegung
Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Unabhängig davon wird angestrebt, Meinungsverschiedenheiten im direkten persönlichen Kontakt einvernehmlich zu klären.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen werden.
Ist die Kundin oder der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz der Anbieterin Gerichtsstand.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: 8. Juli 2026